Samstag, 24. Mai 2008

Die Vorratsdatenspeicherung wirft ihre Schatten voraus

Wer glaubt, dass die Datenberge, die durch die Vorratsdatenspeicherung anfallen, durch Staat und Telekommunikationsunternehmen gemäß der sensiblen Datenschutzthematik rechtsstaatlich behandelt werden, der darf sich eines besseren belehren lassen. Deutschlands größtes Telekommunikationsunternehmen, die Deutsche Telekom überwachte die Telefonverbindungen von Managern, Aufsichtsräten und Journalisten. Der Spiegel berichtet.

Wie verlockend wird derartig kriminelles Verhalten für solche Unternehmen erst dann, wenn sie von Rechtswegen dazu verpflichtet werden, diese Daten zu sammeln und vorrätig zu halten? Wie stellt man sicher, dass diese Unternehmen diese Daten nicht mißbrauchen?

Ich persönlich glaube, dass der Telekom Skandel ein gutes Beispiel dafür ist, warum niemand sich die Vorratsdatenspeicherung wünschen sollte. Denn Terrorismus ist nicht das Alltagsproblem in Deutschland. Kriminalität wie durch die Telekom demonstriert hingegen schon. Gelegenheit schafft Diebe. Schaffen wir keine Gelegenheit. Weg mit der Vorratsdatenspeicherung.