Samstag, 24. Mai 2008

Die Vorratsdatenspeicherung wirft ihre Schatten voraus

Wer glaubt, dass die Datenberge, die durch die Vorratsdatenspeicherung anfallen, durch Staat und Telekommunikationsunternehmen gemäß der sensiblen Datenschutzthematik rechtsstaatlich behandelt werden, der darf sich eines besseren belehren lassen. Deutschlands größtes Telekommunikationsunternehmen, die Deutsche Telekom überwachte die Telefonverbindungen von Managern, Aufsichtsräten und Journalisten. Der Spiegel berichtet.

Wie verlockend wird derartig kriminelles Verhalten für solche Unternehmen erst dann, wenn sie von Rechtswegen dazu verpflichtet werden, diese Daten zu sammeln und vorrätig zu halten? Wie stellt man sicher, dass diese Unternehmen diese Daten nicht mißbrauchen?

Ich persönlich glaube, dass der Telekom Skandel ein gutes Beispiel dafür ist, warum niemand sich die Vorratsdatenspeicherung wünschen sollte. Denn Terrorismus ist nicht das Alltagsproblem in Deutschland. Kriminalität wie durch die Telekom demonstriert hingegen schon. Gelegenheit schafft Diebe. Schaffen wir keine Gelegenheit. Weg mit der Vorratsdatenspeicherung.

Freitag, 23. Mai 2008

Mehr irrationale Angstmacherei

So im Focus Online gefunden: "Terror: Schäuble um Sicherheit der Wirtschaft besorgt"

Tja, was soll man zu diesem Schwachsinn sagen?! Von welchem Schaden reden Ackermann und Schäuble da eigentlich, wenn sie potentielle Szenarien der Deutschen Bank mit 9/11 vergleichen? Um Menschenleben scheint es in dem Artikel wohl kaum zu gehen, sondern mehr um den finanziellen Schaden. Recht zynisch das ganze.

Samstag, 17. Mai 2008

Keine Gefahr eines digitalen Wettrüstens

Wir erinnern uns. "Die Bundesregierung sieht keine Gefahr eines digitalen Wettrüstens."

Einige Medien, unter anderem der Spiegel, berichten von einer sehr beunruhigenden Neuigkeit. Demnach plant das Innenministerium eine eigene Abhörbehörde vergleichbar mit der amerikanischen NSA, die lange Zeit ohne das Wissen der amerikanischen Bevölkerung operierte. Begründet wird die Notwendigkeit für diese neue Behörde laut Spiegel:

Man brauche die Anlage, weil die Sicherheitsbehörden den neuen digitalen Kommunikationswegen und Verschlüsselungsmöglichkeiten "nicht mehr ausreichend begegnen" könnten.
Wie gut, dass es die Gefahr eines digitalen Wettrüsten nicht gibt.